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 Romande Energie: Stabile und solide Bilanz trotz eines Gewinnrückgangs (12.09.2017)
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Romande Energie: Stabile und solide Bilanz trotz eines Gewinnrückgangs

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Romande Energie SA

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Romande Energie: Stabile und solide Bilanz trotz eines Gewinnrückgangs
 
Per 30. Juni 2017 wies die Gruppe Romande Energie einen Umsatzrückgang um 5% auf CHF 277 Millionen und eine Abnahme des Bruttogewinns um 4% auf CHF 136 Millionen aus. Diese Zahlen hängen im Wesentlichen mit den tieferen Stromtarifen für die Haushalte und einem markanten Rückgang des Stromverbrauchs aller Kunden zusammen. Dieser geringere Verbrauch ist auf den ausserordentlich milden Winter 2017 zurückzuführen. Per 30. Juni 2017 verzeichnete die Gruppe Romande Energie einen Reingewinn von CHF 34 Millionen, was im Vergleich mit 2016 einem Rückgang um CHF 21 Millionen entspricht. Dank ihrer gesunden Bilanz mit eigenen Mitteln in Höhe von 1,7 Milliarden (gegenüber 1,6 Milliarden im Vorjahr) kann die Gruppe weitere Investitionen in Projekte tätigen, die auf die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien, eine weitere Verbesserung der Netzqualität und die Entwicklung von innovativen Dienstleistungen ausgerichtet sind.

Tiefere Stromtarife und geringerer Verbrauch wegen des sehr milden Winters
Im Vergleich zum Vorjahr ging der Umsatz der Gruppe Romande Energie im ersten Halbjahr 2017 um CHF 15 Millionen bzw. 5% auf CHF 277 Millionen zurück. Der ausserordentlich milde Winter 2017 hatte einen deutlich geringeren Stromverbrauch zur Folge, sowohl bei den Haushalten als auch bei den Kunden im liberalisierten Markt. Ausserdem profitierten die Kunden mit regulierten Tarifen von einem Preisrückgang um rund 2%.

Sehr geringe Niederschläge beeinträchtigen die Eigenproduktion
Zum milden Winter kam ein weiterer meteorologischer Faktor hinzu, der den Geschäftsgang der Gruppe belastete: Nachdem die Stromproduktion der gruppeneigenen Elektrizitätswerke im Jahr 2016 weit überdurchschnittlich ausgefallen war, wirkten sich die äusserst schwachen Niederschläge während der ersten Monate von 2017 sehr negativ aus. Im Vergleich zum Vorjahr verminderte sich der Anteil der Eigenproduktion um 40%.

Verluste von Alpiq
Der Anteil am Reingewinn der assoziierten Gesellschaften belief sich per 30. Juni 2017 auf CHF -5 Millionen, was gegenüber dem letzten Jahr einem Rückgang um CHF 8 Millionen entspricht. Dieses negative Ergebnis ist hauptsächlich auf den Verlust von CHF 109 Millionen der Alpiq-Gruppe zurückzuführen, während selbst EOS Holding ein positives Ergebnis ausweisen konnte. Die kumulierte Auswirkung der Ergebnisse von Alpiq und EOS Holding auf die Konzernrechnung betrug per Ende Juni CHF -7 Millionen.

Vielversprechende Entwicklung der Energiedienstleistungen
In den verschiedenen Tätigkeitsgebieten des Bereichs Energiedienstleistungen ware weitere Investitionen und ein anhaltendes Geschäftswachstum zu verzeichnen. In Kombination mit der Übernahme der Neuhaus Energie SA steigerte diese positive Entwicklung die übrigen Erträge der Gruppe im Vergleich mit 2016 um CHF 5 Millionen bzw. 18% auf CHF 34 Millionen.

Rückläufiges EBITDA und EBIT
Im Gegensatz zum Jahr 2016, in dem nach der Senkung des Umwandlungssatzes eine einmalige Gutschrift von CHF 12 Millionen verzeichnet wurde, war beim Personalaufwand im ersten Halbjahr 2017 kein ausserordentlicher Faktor zu erfassen. Im Rahmen der Entwicklung der Energiedienstleistungen wurde zusätzliches qualifiziertes Personal angestellt, was im Vergleich mit 2016 einen höheren Personalaufwand zur Folge hatte. Die tiefere Bruttomarge im Energiebereich und der höhere Personalaufwand wirkten sich negativ auf das EBITDA (-23%) und das EBIT (-35%) aus, die sich per 30. Juni 2017 auf CHF 64 Millionen bzw. CHF 37 Millionen beliefen.

Halbjahresergebnisse und Bilanz der Gruppe
Unter Berücksichtigung aller oben erwähnten Elemente wies die Gruppe Romande Energie per 30. Juni 2017 einen Reingewinn von CHF 34 Millionen aus, was im Vergleich mit 2016 einem Rückgang um CHF 21 Millionen entspricht. Mit einem den Aktionären der Muttergesellschaft zurechenbaren Eigenkapital von CHF 1,7 Milliarden weist die Gruppe nach wie vor eine stabile und solide Bilanz auf. Während die Börsenkapitalisierung weiterhin CHF 1,3 Milliarden betrug, erhöhte sich die Eigenkapitalquote gegenüber der Vorjahresperiode um 4 Prozentpunkte auf 81% und um 3 Prozentpunkte im Vergleich zum 31. Dezember 2016.

Ausblick
Das internationale Umfeld ist in politischer und wirtschaftlicher Hinsicht durch grosse Ungewissheit geprägt. Vor diesem Hintergrund befindet sich die Schweiz trotz der günstigen Konjunktur weiterhin in einer komplexen Lage. Die rechtlichen Rahmenbedingungen des Schweizer Strommarktes stehen nach wie vor nicht definitiv fest. Trotzdem setzt dieser Markt seine Entwicklung unter dem Einfluss der Energiestrategie 2050 fort. Unter Berücksichtigung dieser Ausgangslage beabsichtigt die Gruppe Romande Energie, ihre Entwicklung im Bereich der Energieeffizienz und der Energiedienstleistungen weiterzuführen.

Die Gruppe ist überzeugt, dass die Zukunft in einem ausgewogenen Gleichgewicht zwischen der Energieunabhängigkeit der Konsumenten und einer gewährleisteten Energieversorgung liegt. Davon ausgehend will die Gruppe ihr Kraftwerkportfolio im Bereich der erneuerbaren Energien ausbauen, sei dies in der Schweiz oder im Ausland. Dieses Ziel wird durch die solide Eigenkapitalquote der Gruppe gestützt. Im Zusammenhang mit diesem Ansatz ist im Juli dieses Jahres das französische Unternehmen Pluzunet SAS zur Gruppe gestossen.

Unter Ausklammerung von Sondereffekten und einer ungünstigen Entwicklung des Elektrizitätsmarktes und des EUR/CHF-Wechselkurses rechnet die Gruppe Romande Energie für das ganze Geschäftsjahr 2017 mit einer operativen Leistung, die in etwa dem Ergebnis des ersten Halbjahres entspricht.


Medienkontakt:
Daniel Hammer
Generalsekretär
Festnetz: 021 802 95 61
Mobile: 078 813 31 10
E-Mail: daniel.hammer@romande-energie.ch

Im Internet recherchierbar unter:
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Ueber Romande Energie SA:
Coté en Bourse, le Groupe Romande Energie est le cinquième fournisseur d'électricité en Suisse. Sa société opérationnelle, Romande Energie SA, chapeaute l'essentiel des activités, dont celles des sociétés filles: la Société électrique Vevey-Montreux, la Société électrique du Bas-Valais, la Société des forces motrices du Grand-St-Bernard, Romande Energie Renouvelable SA et Romande Energie Commerce SA. L'Etat de Vaud et plus de deux cents communes vaudoises (dont 130 liées par une convention) sont, ensemble, ses plus gros actionnaires. Romande Energie détient des participations importantes dans EOS Holding et les Forces Motrices Hongrin- Léman.

Pressekontakt:
Romande Energie SA


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