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Für viele Schweizer Autofahrende ist die Autoversicherung 2026 teurer: 45 Prozent berichten gemäss einer repräsentativen Umfrage von Comparis von einer Prämienerhöhung. Trotzdem reagiert gut die Hälfte nicht. Dabei lohnt sich ein Wechsel häufig: 44 Prozent der Wechselnden sparten mindestens 200 Franken pro Jahr. «Viele akzeptieren höhere Prämien, obwohl ein Vergleich schnell mehrere Hundert Franken bringen kann – bei gleicher oder sogar besser passender Leistung», beobachtet Harry Büsser, Finanzexperte beim Internet-Vergleichsdienst Comparis.
Zwei Drittel der Schweizerinnen und Schweizer sagen, ein guter Kontakt zu Nachbarn sei entscheidend für ihre Wohnzufriedenheit. Gleichzeitig funktioniert das Zusammenleben erstaunlich gut: 82 Prozent fühlten sich im letzten Jahr in ihrer Nachbarschaft nie unsicher, 65 Prozent sind zufrieden oder sehr zufrieden. «Wir diskutieren über Quadratmeterpreise – aber das Wohngefühl entsteht im Treppenhaus», sagt Comparis-Immobilienexperte Harry Büsser.
Trotz steigender Mieten und knapper Wohnungen ist die Bereitschaft der Schweizer Bevölkerung gering, längere Pendelwege in Kauf zu nehmen. Eine repräsentative Comparis-Umfrage zeigt: Nur rund jede vierte Person hat beim letzten Umzug bewusst einen weiteren Arbeitsweg akzeptiert, um günstiger zu wohnen. Die grosse Mehrheit hält an kurzen Wegen fest – selbst wenn das Wohnen teuer wird. «Der Wunsch nach kurzen Wegen ist derzeit stärker als der Druck auf dem Wohnungsmarkt», sagt Harry Büsser, Immobilienexperte bei Comparis.
Die steigenden Grundversicherungsprämien sind ein politischer Zankapfel. Eine repräsentative Comparis-Umfrage zeigt allerdings: Die Krankenkassenprämien sind für eine klare Mehrheit der Haushalte gut tragbar. Ein Drittel der Befragten erhält überdies kantonale Prämienverbilligungen. «Wer Prämienverbilligungen bekommt und wer wohlhabend ist, leidet nicht unter der Prämienbelastung. In der Westschweiz und im Tessin leiden mehr Versicherte unter hohen Prämien, weil dort die Prämien höher sind und weil weniger Versicherte mit Hausarzt- und anderen alternativen Versicherungsmodellen Prämien sparen», beobachtet Comparis-Krankenkassenexperte Felix Schneuwly.
Die Parahotellerie rund um Ferienwohnungen und Campingplätze hat sich ebenso wie der Luftverkehr im Vergleich zum Vormonat verteuert. Das zeigt der aktuelle Freizeit-Preisindex von Comparis. Im Fünfjahresvergleich sind die Preise im Luftverkehr um 57 Prozent gestiegen. «Mehr Nachfrage, Kapazitätsengpässe und steigende Kosten führen zu deutlich höheren Preisen», begründet Comparis-Consumer-Finance-Experte Michael Kuhn. Eine deutliche Trendumkehr sei unwahrscheinlich: «Fliegen kann in den nächsten Monaten wieder leicht günstiger werden – aber die Preise werden klar über dem Vor-Corona-Niveau bleiben.».
59 Prozent der Bevölkerung nehmen in ihrer Region Wohnungsnot wahr – doch gleichzeitig werden bauliche Massnahmen zur Schaffung von mehr Wohnraum abgelehnt. Das zeigt eine repräsentative Comparis-Umfrage. Besonders Frauen sagen klar Nein zu höheren Gebäuden, dichterem Bauen und neuen Bauzonen. «Die Schweiz steckt im Dilemma: Die Wohnungsnot wird breit empfunden. Aber politisch und gesellschaftlich werden realistische Lösungen blockiert», sagt Comparis- Immobilienexperte Harry Büsser. Eine politische Schneise zu mehr Wohnraum gebe es über höhere Gebäude in den Städten.
Der zuständige Medienmitarbeiter von Comparis.ch AG in Zürich erfasst auf folgendem Link eine neue aktuelle Medienmitteilung.
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