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Siemens modernisiert Kokerei-Nebenproduktanlage von Isdemir in der Türkei






Siemens Aktiengesellschaft Österreich

Autor/Erfasser/Quelle
Siemens Aktiengesellschaft Österreich

Publikationsdatum
06.05.2008

Firmenporträt
Firmenporträt Siemens Aktiengesellschaft Österreich


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06.05.2008, Linz,Österreich. Beim türkischen Stahlproduzenten Isdemir ist im Februar 2008 eine von Siemens Metals Technologies erweiterte und modernisierte Kokerei-Nebenproduktanlage in Betrieb gegangen. Damit verfügt das Unternehmen jetzt über zwei semi-separate Gasbehandlungslinien mit einer Kapazität von 140.000 Nm3/h, doppelt soviel wie vor der Modernisierung. Mit der neuen Anlage kann Isdemir jährlich bis zu 75.000 Tonnen Teer, 40.000 Tonnen Ammoniumsulfat und 30.000 Tonnen Benzol aus dem Kokereigas gewinnen und zum Verkauf anbieten. Gleichzeitig wird die Umweltbelastung drastisch reduziert. Die von Siemens installierte Prozessleittechnik ermöglicht die vollständige Überwachung und Steuerung von einem zentralen Leitstand aus. Dies sorgt für einen effizienten Betrieb der Anlage und bietet ein hohes Maß an Betriebs- und Qualitätssicherheit.

Der Stahlerzeuger Isdemir betreibt an der türkischen Mittelmeerküste in Iskenderun, Provinz Hatay, einen Produktionskomplex, dessen Kapazität bis Ende 2009 auf rund 6,25 Millionen Jahrestonnen Stahl ausgebaut werden soll. Um den erhöhten Koksbedarf eines neuen, im Bau befindlichen Hochofens zu decken, wurden zwei neue Koksofen-Batterien (Nr. 5 und 6) errichtet. Damit wird die Koksproduktion von 1,2 auf 2,4 Millionen Tonnen pro Jahr anwachsen. Die dabei anfallende zusätzliche Menge an Kokereigas machte auch den Ausbau und die Modernisierung der bestehenden Koksofen-Nebenproduktanlage erforderlich.

Zum Liefer- und Leistungsumfang von Siemens gehörte die Projektierung und Lieferung von mechanischer Ausrüstung, Instrumentierung, Elektro- und Automatisierungstechnik sowie die Montageüberwachung und Inbetriebnahme. Wesentlicher Bestandteil des Projekts ist die neue Automatisierungs- und Prozessleittechnik.

Die Basisautomatisierung besteht aus einem Simatic-PCS7-basierten Distributed Control System (DCS), das vollständig redundant ausgeführt ist. Dies reduziert Ausfallzeiten auf ein Minimum. Zur Prozessautomatisierung gehören auch Systeme zur historischen und statistischen Analyse des Prozessablaufs in der Anlage. Damit erhält der Betreiber eine Basis zur fortlaufenden Optimierung des Prozesses. Sämtliche Anlagen- und Prozessdaten laufen in einem zentralen Leitstand zusammen. Dies erleichtert den Betrieb und die Überwachung der Anlage deutlich. Die präzise Kenntnis aller relevanten Daten unterstützt das Bedienpersonal bei der hocheffizienten Extraktion von Ammoniak, BTX (Benzol, Toluol and Xylol) oder Teer aus dem Koksofengas. Auch die Instandhaltungsteams profitieren von der zentralen Verfügbarkeit der Anlagendaten: Störungen können schnell erkannt und ihre Behebung sofort veranlasst werden.

Ebenfalls Bestandteil des Projekts waren umfangreiche Um- und Neubaumaßnahmen bei der mechanischen Ausrüstung. Dazu gehörten die Sandstrahl-Reinigung und Neuverrohrung der bestehenden zehn Kühler des Primär-Gaskühlungssystems sowie die Installation zweier neuer Primärkühler. Die Kühltürme der primären Gaskühlung wurden ebenfalls erneuert sowie mit zwei zusätzlichen Kühlzellen, einer Filteranlage und einen Chemikalien- Dosiersystem versehen. Die acht elektrostatischen Teerfilter der Anlagen wurden vollständig neu aufgebaut, lediglich die Hüllen der alten Einheiten wurden beibehalten. Insgesamt wurde das gesamte Abgassystem überholt, um die wachsende Gasmenge zu bewältigen.

Die Ammoniumsulfat-Produktions- und Trockensektionen wurden abgebaut und neu errichtet. Diese Prozessschritte verlaufen jetzt in zwei separaten Produktionslinien mit insgesamt drei – ebenfalls neuen – Ammoniakabsorbern und zwei unabhängig betriebenen Sättigungsstrecken. Die existierenden drei Rohbenzolwäscher wurden zur Kapazitätserhöhung ebenfalls umgerüstet und zur Handhabung des erhöhten Outputs zwei neue hocheffiziente Waschöl- und Teerabscheider installiert. Ebenfalls umgebaut wurde die Ammoniakwasser-Destillation. Dadurch verbessern sich das Absetzen und die Abscheidung des Ammoniaks. Dies führt zu einer höheren Ammoniumsulfat-Produktion bei gleichzeitig verringerter Umweltbelastung. Auch die Kühltürme der Nachkühlung wurden demontiert, neu errichtet und mit einer Filteranlage und einem Chemikalien-Dosiersystems ausgestattet.

Ein komplett neues Schmutzwassersystem sowie die vollständige Überholung der bestehenden biologischen Abwasseraufbereitung sorgen für die Einhaltung der strikten Umweltbestimmungen vor Ort.


Über Siemens Aktiengesellschaft Österreich:

Siemens steht in Österreich seit 135 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität und Zuverlässigkeit. Siemens Österreich zählt zu den führenden Technologieunternehmen des Landes. Das Unternehmen ist ein wesentlicher heimischer Innovationsmotor und Wirtschaftsfaktor.

Die Geschäftstätigkeit konzentriert sich auf die Bereiche Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung. Siemens ist weltweit einer der größten Hersteller energieeffizienter ressourcenschonender Technologien. Das Unternehmen ist einer der führenden Anbieter von Energieübertragungslösungen und Pionier bei Infrastrukturlösungen, u.a. im Schienenverkehrsbereich mit dem weltweiten Headquarter für Urban Transport in Wien, sowie bei Automatisierungs- und Softwarelösungen für die Industrie. Darüber hinaus ist das Unternehmen ein führender Anbieter bildgebender medizinischer Geräte wie Computertomographen und Magnetresonanztomographen sowie in der Labordiagnostik und klinischer IT.

Insgesamt arbeiten für Siemens in Österreich rund 10.400 Menschen. Der Umsatz von Siemens in Österreich lag im Geschäftsjahr 2013/14 bei rund 3 Milliarden Euro. Mit österreichweit sechs Werken und einer Niederlassung in jedem Bundesland beschäftigt das Unternehmen in diesem Land rund 6.600 weitere lokale Lieferanten und Geschäftspartner. Siemens Österreich nimmt von Wien aus auch die Geschäftsverantwortung für 18 weitere Länder im Raum CEE (Central Eastern Europe) wahr. In einigen Divisionen des Unternehmens geht die Geschäftsverantwortung über diesen Verantwortungsbereich hinaus. Die Zuständigkeiten umfassen hierbei die Schweiz, die Tschechische Republik sowie die Türkei.



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Weitere Informationen und Links:

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