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Valora schliesst 2019 über den Erwartungen ab und baut das Foodvenience-Geschäft weiter aus




Pressemitteilung





Pressetitel

Valora schliesst 2019 über den Erwartungen ab und baut das Foodvenience-Geschäft weiter aus

Autor/Erfasser/Quelle

Valora

Publikationsdatum

19.02.2020

Firmenporträt

Firmenporträt Valora Holding AG


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19.02.2020, Soweit nicht anders angegeben beziehen sich die Zahlen 2018 der Vergleichbarkeit halber auf eine aufgrund geänderter Rechnungslegungsstandards (IFRS 16) pro forma angepasste und währungsbereinigte Basis. Die Valora Gruppe verzeichnet ein starkes Geschäftsjahr 2019. So schliesst die Foodvenience- Anbieterin das erste Übergangsjahr nach der Zuschlagserteilung der SBB, durch die sich das Unternehmen 262 attraktive Standorte bis ins Jahr 2030 sicherte, erfolgreich ab. Der EBIT fällt mit CHF 91.5 Mio. niedriger aus als 2018 mit CHF 96.3 Mio., liegt jedoch über dem erwarteten Wert von rund CHF 90 Mio. Das EBIT-Wachstum, bereinigt um die Sonderkosten bei Retail CH von CHF -9.0 Mio. aus der SBB-Ausschreibung, würde +4.4% betragen. Dazu haben Retail DE/LU/AT mit +32.5% und Food Service mit +18.0% im Vergleich zu 2018 einen massgeblichen Beitrag geleistet und das insgesamt herausfordernde Geschäftsjahr 2019 bei Retail CH ausgeglichen. Die EBIT-Marge der Gruppe liegt bei 4.5% (2018: 4.7%).


Höherer Anteil an Food-Umsätzen treibt Bruttogewinnmarge
Der Aussenumsatz von CHF 2'680.6 Mio. (-0.0%) und der Nettoumsatzerlös von CHF 2'029.7 Mio. (-0.8%) bleiben stabil. Hingegen steigt der Umsatz in den Foodvenience-Kategorien (Gruppenumsatz ohne Presse, Bücher und Tabak) um +2.2% bzw. +2.9%, hauptsächlich dank höherer Umsätze im Food-Bereich.

Der Bruttogewinn verbessert sich um +1.3% auf CHF 917.2 Mio. und die Bruttogewinnmarge um +1.0 %-Punkte auf 45.2%, was insbesondere auf diese vorteilhaften Verschiebungen im Produktmix zurückzuführen ist.

Starke Entwicklung bei Retail DE/LU/AT, kräftiges Wachstum auf vergleichbarer Fläche bei Food Service und Umsatzrekord im B2B-Geschäft
Bei Retail CH beeinflussen IFRS 16-Effekte und die Projektkosten im Zusammenhang mit der SBB-Ausschreibung die Profitabilität. Nach einem herausragenden Geschäftsjahr 2018 belasten zudem ein niedrigerer Umsatz auf vergleichbarer Fläche, besonders bei Presse und Tabak, sowie höhere Kosten für neue Konzepte die Performance dieser Einheit zusätzlich.

Im Gegensatz dazu legt Retail DE/LU/AT eine kräftige Entwicklung hin. Gründe dafür sind ein solides Wachstum auf vergleichbarer Fläche, ein gegenüber Vorjahren geringerer Presse- Rückgang, Einsparungen durch Kosteninitiativen der Einheit und die Realisierung divisionsübergreifender Synergien. Retail DE hat zudem in der Umwandlung von Eigenstellen in Franchisebetriebe gute Fortschritte erzielt.

Food Service blickt auf ein durchweg erfolgreiches Geschäftsjahr mit einem kräftigen Wachstum auf vergleichbarer Fläche zurück, insbesondere bei Food Service CH, und verbucht einen Umsatzrekord im B2B-Geschäft, da die Kapazitäten in der Laugenbackwaren-Produktion grösstenteils voll ausgelastet waren.

Steigerung des Reingewinns und des Free Cashflows
Gerechnet in Pro-forma-Zahlen für 2018, angepasst an IFRS 16, verbessert sich das Konzernergebnis um +35.0% auf CHF 73.7 Mio. (+25.0% gegenüber den Zahlen 2018 revised), unterstützt durch ausserordentliche Steuereffekte und eine Wertberichtigung auf nichtfortgeführte Geschäfte in 2018.

Dies entspricht einem Anstieg des Gewinns je Aktie (EPS) um +45.3% auf CHF 18.70 (+33.8% gegenüber den Zahlen 2018 revised), was unter anderem auf die Ablösung der Hybridanleihe im Jahr 2018 zurückzuführen ist. Der Free Cashflow klettert um +55.1% auf CHF 76.0 Mio. mit einem höheren Net Working Capital, das die verstärkten Investitionsaktivitäten überkompensiert.

Der Return On Capital Employed (ROCE) liegt aufgrund der EBIT-Entwicklung bei 8.4% (2018: 8.9%).

Zuschlag für die SBB-Ausschreibung, innovative Ladenkonzepte, Aufbau von Food Service DE und Abschluss des B2B-Kapazitätsausbaus
Im Jahr 2019 erzielt Valora einen grossen Erfolg durch den Zuschlag aller von der SBB ausgeschriebenen Standorte an Retail CH. Damit unterstreicht Valora ihre Position als führende Kioskbetreiberin in der Schweiz und baut gleichzeitig den Convenience-Anteil am Gesamtgeschäft in den kommenden Jahren aus.

Mit der Lancierung des ersten kassenlosen Convenience Stores avec box und dem Future Store avec X im April 2019 im Zürcher Hauptbahnhof erreicht die Gruppe auch einen wichtigen Meilenstein in der Umsetzung ihrer Digitalstrategie. Zudem ist die Integration des B2C-Formats Ditsch und von BackWerk in die neue Geschäftseinheit Food Service DE abgeschlossen, und die kombinierte Plattform erzeugt bereits erste Synergieeffekte.

Die Kapazitätserweiterung in der Laugenbackwaren-Produktion ist erfolgreich fertiggestellt: Im vierten Quartal 2019 wurden zwei der drei neuen Produktionslinien in den USA und in Deutschland in Betrieb genommen. Die dritte Produktionslinie soll zu Beginn des zweiten Quartals 2020 in Deutschland folgen.

Zuversichtlich für 2020, mittel- und langfristige operative Ziele bestätigt
Die Fokussierung auf das Foodvenience-Kerngeschäft an Hochfrequenzlagen wird durch die erfolgreiche SBB-Ausschreibung belohnt. Valora entwickelt infolgedessen die Strategie 2025 und stellt sie im Juni 2019 dem Kapitalmarkt vor.

Michael Mueller, CEO der Valora Gruppe, sagt: «Die Implementierung der Strategie 2025 markiert eine neue, wachstumsorientierte Phase mit Food als wichtigstem Einflussfaktor. Mit unserem Geschäftsmodell sind wir gut aufgestellt, um von der zunehmenden Mobilität, mehr Ausser-Haus-Verzehr und Impulskäufen sowie von der wachsenden Bedeutung der Digitalisierung auf unseren Alltag zu profitieren.

Die wichtigsten Handlungsfelder für das laufende Jahr sind der Umbau der Verkaufsstellen an SBB-Standorten mit stärkerem Fokus auf Convenience, der Ausbau des B2B-Geschäfts mit Laugenbackwaren dank der höheren Produktionskapazität sowie generell höhere Food-Verkäufe in all unseren Formaten. Wir sind zuversichtlich, unsere Ziele für 2020 zu erreichen.»

Die Investitionen für die Erneuerung der in der SBB-Ausschreibung an Valora vergebenen Verkaufsflächen werden sich auf das Geschäftsjahr 2020 auswirken. Valora erwartet entsprechend einen in etwa gleichbleibenden EBIT von CHF 85 bis 91 Mio.

Mittelfristig geht Valora von einem Anstieg der EBIT-Marge auf etwa 5% im Jahr 2022 aus, wenn die Umwandlung der SBB-Verkaufsflächen abgeschlossen sein wird. Dies entspricht den bestätigten langfristigen operativen Zielen bis 2025, mit einem jährlichen Wachstum der EBIT- Marge von durchschnittlich +0.2 %-Punkten.

Dividendenvorschlag an die Generalversammlung
Auf der ordentlichen Generalversammlung am 24. März 2020 wird der Verwaltungsrat den Aktionären eine unveränderte Dividende von CHF 12.50 (brutto) pro dividendenberechtigte Aktie vorschlagen.

Die Ausschüttung erfolgt zur Hälfte aus dem Bilanzgewinn und zur Hälfte aus den Reserven aus Kapitaleinlagen, wobei Letztere von der Quellensteuer befreit sind. Bei Annahme des Antrages wird die Dividende voraussichtlich am 30. März 2020 ausbezahlt.


Medienkontakt:
Valora
Annette Martin
061 467 21 23
annette.martin@valora.com



Über Valora Holding AG

Tagtäglich engagieren sich rund 15‘000 Mitarbeitende im Netzwerk von Valora, um ihren Kunden mit einem umfassenden Convenience- und Food-Angebot ein kleines Stück Glück zu bringen – nah, schnell, praktisch und frisch.

Die rund 2‘800 kleinflächigen Verkaufsstellen von Valora befinden sich an Hochfrequenzlagen in der Schweiz, Deutschland, Österreich, Luxemburg und den Niederlanden. Zum Unternehmen gehören unter anderem k kiosk, Brezelkönig, BackWerk, Ditsch, Press & Books, avec, Caffè Spettacolo und die beliebte Eigenmarke ok.– sowie ein stetig wachsendes Angebot an digitalen Services.

Ebenso betreibt Valora eine der weltweit führenden Produktionen von Laugengebäck und profitiert im Bereich Backwaren von einer stark integrierten Wertschöpfungskette.



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Quelle: Valora | Publiziert am 19.02.20 | Aktualisiert um 09:21 Uhr


Weitere Informationen und Links:

 Valora Holding AG (Firmenporträt)
 Artikel 'Valora schliesst 2019 über ...'auf Swiss-Press.com
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