Wird ein verletzter Vogel oder Igel aus dem Garten in die Tierarztpraxis gebracht, dürfen Tierärztinnen und Tierärzte diesen bisher nur mit einer Bewilligung behandeln. Mit der aktuellen Revision der Jagdverordnung soll sich das ändern. Sie sieht einen Passus vor, der Tierärztinnen und Tierärzten erlaubt, pflegebedürftige Wildtiere einer ersten Behandlung zu unterziehen, ohne dafür eine Bewilligung einholen zu müssen. Die Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte (GST) begrüsst dies in ihrer Stellungnahme zum Verordnungsentwurf. Die Tierärzteschaft setzt sich bereits seit mehreren Jahren für dieses Anliegen ein. Die Gesetzesänderung dient dem Tierwohl, denn im Notfall braucht ein verletztes Wildtier sofort Hilfe.
Nicht zufriedenstellend ist aus Sicht der Tierärzteschaft jedoch, dass nach wie vor nicht geregelt ist, wer die Kosten für die Behandlungen von verletzten Wildtieren übernimmt. Diese gehen fast ausschliesslich zu Lasten der Tierärztinnen und Tierärzte, da in den meisten Kantonen keine gesetzliche Grundlage für eine Kostenverrechnung besteht. Es wäre begrüssenswert, wenn die Kantone als «Eigentümer» der betroffenen Tiere die Behandlungskosten übernehmen würden. Die Behandlung von verletzten Wildtieren ist eine Leistung an die Öffentlichkeit, deren Kosten nicht auf die Tierärzteschaft als Leistungserbringerin abgewälzt werden dürfen.
Die Stellungnahme der GST zur Änderung der Jagdverordnung ist zu finden unter:
Medienstelle GST
Tel. 031 307 35 37
media@gstsvs.ch
Gesellschaft
Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte GST
Société des Vétérinaires Suisses SVS
Società delle Veterinarie e dei Veterinari Svizzeri SVS
Brückfeldstrasse 18
3012 Bern
Tel: + 41 31 307 35 37
media@gstsvs.ch
www.gstsvs.ch
www.facebook.com/gstsvs
Die GST setzt sich für das Tierwohl, die Gesundheit von Tier und Mensch und die Sicherheit der Lebensmittel ein. Als Dachverband vertritt sie die Interessen von rund 3500 Tierärztinnen und Tierärzten aus allen Berufsfeldern der Veterinärmedizin.
Als Stimme der Tierärztinnen und Tierärzte in der Schweiz bringt sich die GST im politischen Entscheidungsprozess ein. Sie unterstützt eine nachhaltige Gesundheitspolitik in Einklang mit Mensch, Tier und Umwelt und einen gezielten und verantwortungsbewussten Einsatz von Tierarzneimitteln. Im Interesse der Tierärztinnen und Tierärzte engagiert sich die GST für gute Rahmenbedingungen für den Beruf und eine hohe Qualität der Weiterbildung.
Bei allen Themen arbeitet die GST eng mit ihren Sektionen, dem Bund und den Kantonen, der Vetsuisse-Fakultät und weiteren wichtigen Partnern und Meinungsbildnern zusammen.
Die GST wurde 1813 gegründet und ist ein Verein im Sinne von Art. 60ff des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB, 1907).
Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.
Quelle: news aktuell | Publiziert am 17.07.2024 | Aktualisiert um 11:19 UhrDie Pressemitteilung Tierärztinnen und Tierärzte sollen Wildtiere endlich ohne Bewilligung behandeln können wurde publiziert von Gesellschaft Bündner Tierärzte GBT am 17.07.2024 (Siebzehnter Juli). Die Meldung Tierärztinnen und Tierärzte sollen Wildtiere endlich ohne Bewilligung behandeln können hat die ID News-HLP-44-1818138.
| Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte (Firmenporträt) | |
| Artikel 'Tierärztinnen und Tierärzte sollen Wildtiere ...' auf Swiss-Press.com |
KLM beschleunigt Wandel und nominiert Marjan Rintel für zweite Amtszeit
Air France-KLM, 18.02.2026 Angestellte Schweiz, 18.02.2026Tankstellendaten 2025 - erneut deutliche Zunahme an Schnellladestationen
AVENERGY SUISSE, 18.02.2026
04:32 Uhr
Millionen-Betrug und Flucht nach Dubai: Nun ist der Arzt zurück »
01:30 Uhr
Bezahltrends in der Schweiz: Bargeld verliert nach einer kleinen ... »
23:12 Uhr
500' 000 Euro Schadenersatz: Lindt muss Entschädigung an ... »
21:02 Uhr
Getunte E-Trottinette – Immer mehr E-Trottinette mit überhöhter ... »
18:11 Uhr
Thomas Jordan soll Nestlé-Verwaltungsrat werden »
Adventuros Hundesnack Mini Steaks Hirsch
CHF 3.95
Coop
Alsace AOP Gewürztraminer Baron de Hoen Beblenheim 6x 75cl
CHF 37.80 statt 63.00
Coop
Amarone della Valpolicella DOCG Rocca Alata
CHF 15.95 statt 22.95
Coop
Anker Lager Bier 24x50cl
CHF 15.85 statt 31.75
Coop
Antonini DOC Monte Chiara Montepulciano d'Abruzzo 6x 75cl
CHF 17.10 statt 22.50
Coop
Apfel des Monats Pink Lady vv süss-säuerlich IP-Suisse
CHF 3.95
Coop
Aktueller Jackpot: CHF 1'258'061