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Nicht alle Stelleninserate glänzen durch sprachliche Gewandtheit - JobCloud Market Insights




Pressemitteilung





Pressetitel

Nicht alle Stelleninserate glänzen durch sprachliche Gewandtheit - JobCloud Market Insights

Autor/Erfasser/Quelle

Jobs - JobCloud AG

Publikationsdatum

09.12.2019

Firmenporträt

Firmenporträt Jobs - JobCloud AG


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09.12.2019, Inserat ist nicht gleich Inserat: Stellenangebote unterscheiden sich stark in ihrer Tonalität und sprachlicher Gestaltung. Es lassen sich sogar branchenspezifische Eigenheiten bezüglich des Schreibstils, dem Einbezug des Geschlechts und der generellen Lesbarkeit ausmachen. Diese und weitere Insights zum Schweizer Stellenmarkt bieten die JobCloud Market Insights, eine Studie, die JobCloud gemeinsam mit der ZHAW herausgibt.


In dieser Studie wurden mehrere hunderttausend Inserattexte auf jobs.ch und jobup.ch, den führenden Stellenportalen der Schweiz, analysiert.

Chemie- und Pharmaunternehmen fallen besonders durch positiv besetzte Ausdrücke in ihren Stelleninseraten auf. Auch die Energie- und Wasserwirtschaft vermittelt in ihren Ausschreibungen sprachlich eine gute Stimmung - obwohl die Texte eher kompliziert geschrieben sind. Unternehmensberatungen und Banken fallen ebenfalls durch eine positive Sprache auf. Umgekehrt gilt: Negativ konnotierte Ausdrücke finden sich vor allem in Stelleninseraten des Gesundheits- und Sozialwesens, bei der öffentlichen Verwaltung, Verbänden und im Bereich Transport/Logistik. Den grössten Anteil machen noch immer neutral formulierte Stelleninserate aus. Ausgeschriebene Stellen in den Branchen Maschinen- und Anlagebau, bei Versicherungen und in der IT sind hingegen meist neutral formuliert.

Genderneutrale Stelleninserate noch kein Standard

Noch haben nicht alle Branchen den Umgang mit gendergerechter Sprache gemeistert. Ausschreibungen aus den Bereichen Informatik und Telekommunikation, Land- und Forstwirtschaft sowie Rechts- und Unternehmensberatung verwenden kaum geschlechtsspezifsche Formulierungen. Eine geschlechtsspezifische Ansprache und der damit einhergehende sprachliche Miteinbezug von Frauen findet sich am häufigsten bei Stellen im Bildungswesen, der öffentlichen Verwaltung, dem Detail- und Grosshandel und im Dienstleistungsbereich. Davide Villa, CEO von JobCloud: "Die Vermutung liegt nahe, dass gewisse Branchen einen bewussteren Umgang mit Sprache pflegen, da beide Geschlechter im Alltag bereits ungefähr gleich stark vertreten sind".

Die Höflichkeitsform dominiert (noch)

Die Ansprache potentieller Mitarbeitenden verrät schon im Stelleninserat einiges über das Arbeitsumfeld. Medizinaltechnik und Personalberatung sind hier konservativ und siezen ihre Kandidaten auch vornehmlich. In der Medienbranche wird hingegen immer öfter im Stelleninserat geduzt. Auch Unternehmen aus den Bereichen IT und Telekommunikation, Detail- und Grosshandel, Energie- und Wasserwirtschaft sowie Transport und Logistik setzen teilweise auf das unkomplizierte Du in der Bewerberansprache.

Einfache Lesbarkeit bleibt Herausforderung

Prof. Dr. Frank Hannich, ZHAW: "Stelleninserate sind als 'Genre' eher komplex in ihren Formulierungen. Es lohnt sich also, bewusst möglichst einfach zu bleiben." Wichtige Parameter der Analyse sind die verwendete Anzahl an Fremdwörtern sowie die Satzlänge und Silbenzahl der Worte. Eine Vorreiterrolle für Verständlichkeit nehmen das Bildungswesen, die Land- und Forstwirtschaft sowie Transport und Logistik ein: Sie formulieren Stelleninserate verständlich und klar. Umgekehrt sind Inserate aus der Energie- und Wasserwirtschaft, von Banken und Finanzinstituten und aus der Industrie komplexer formuliert.

Über die JobCloud Market Insights

Die JobCloud Market Insights werden von JobCloud und der ZHAW lanciert. Für die verhaltensbasierte Studie wurden Angebot und Nachfrage im Schweizer Stellenmarkt des gesamten Jahres 2018 analysiert. Die Zusammenführung der Daten der beiden führenden Jobportale jobs.ch und jobup.ch in der Deutsch- bzw. Westschweiz deckt einen beachtlichen Teil des digitalen Schweizer Stellenmarktes ab - sowohl auf der Angebots- als auch auf der Nachfrageseite. Die quantitativen Auswertungen wurden durch eine semantische Datenanalyse mit Hilfe von Natural Language Processing Methoden ergänzt, die eine automatisierte Auswertung der Textinhalte bis hin zur Emotionalität mit hoher Genauigkeit ermöglicht. Ausgewertet wurden mehrere hunderttausend Inserate und Millionen Klicks, die auf Daten von jobs.ch und jobup.ch basieren.

Kontakt Studiendesign

Rebekka Hänggi

Marketing Manager JobCloud

Tel. 044 560 70 12

rebekka.haenggi@jobcloud.ch

www.jobcloud.ch



Über Jobs - JobCloud AG

jobs.ch wurde 1998 aufgeschalten und ist das umfassendste und nachweislich bekannteste Jobportal für Personalrekrutierung, Karriere und Weiterbildung, mit Fokus auf den Arbeitsmarkt Schweiz!

Die jobs.ch ag gehört zur gleichen, auf Kommunikationsleistungen im Schweizer HR- und Personalmarkt spezialisierten, Firmengruppe wie der Fachverlag jobindex media ag und die Inserateagentur Prospective Media Services AG.

Mit über 900 ständigen Inserenten, mehr als 30'000 Besuchern täglich, 24 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie einem Umsatz von CHF 6,0 Millionen sind wir die meistgenutzte und am stärksten wachsende Stellenbörse der Schweiz für alle Arbeitszweige, -branchen, und -jobarten.

jobs.ch bietet inserierenden Unternehmen und Personalberatungen die Möglichkeit Vakanzen innerhalb kurzer Zeit, mit einfachem administrativen Aufwand kosteneffizient zu besetzen.

Für Stellensuchende, sind wir ein schneller, effizienter und zuverlässiger Stellenmarkt, daneben ein Informationszentrum für qualitativ hochstehende Informationen zu Stellenmarkt und Karriere.



Quelle:



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Quelle: news aktuell | Publiziert am 09.12.2019 | Aktualisiert um 10:18 Uhr


Weitere Informationen und Links:

 Jobs - JobCloud AG (Firmenporträt)
 Artikel 'Nicht alle Stelleninserate ...'auf Swiss-Press.com
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