Die Anzahl Heizgradtage, ein wichtiger Indikator für den Energieverbrauch, nahm gegenüber dem Vorjahr um 0,5% zu. Zugenommen haben auch andere Faktoren, welche den langfristigen Wachstumstrend des Energieverbrauches bestimmen: Die ständige Wohnbevölkerung (+1,3%), das Bruttoinlandprodukt (+1,3%), der Motorfahrzeugbestand (+0,9%) und der Wohnungsbestand (Zuwachs, es liegen jedoch noch keine detaillierten Zahlen vor). Zu den Bestimmungsfaktoren der Energieverbrauchsentwicklung werden die jährlichen Ex-Post-Analysen weitere Aufschlüsse liefern können (Publikation im Oktober 2025).
Anstieg beim Treibstoffverbrauch
Der Absatz von Flugtreibstoffen stieg im Vergleich zum Vorjahr mit 9,1% wiederum deutlich, liegt aber immer noch unter dem Niveau von 2019. Der Benzin- und Dieselabsatz ist hingegen insgesamt um 2,1% gesunken (Benzin: -1,1%, Diesel: -2,9%). Die fossilen Treibstoffe machen ungefähr einen Drittel (34,9%) des gesamten Endenergieverbrauchs aus. Der Verbrauch der biogenen Treibstoffe nahm gegenüber dem Vorjahr deutlich zu (+25,2%). Ihr Anteil am gesamten Absatz von Benzin und Diesel nahm ebenfalls zu und lag bei 4,8 %.
Anstieg beim Verbrauch von Elektrizität und Erdgas, Rückgang beim Heizöl extra-leicht
Der Verbrauch von Erdgas stieg um 1,7% und derjenige von Elektrizität um 1,4%. Der Verbrauch von Heizöl extra-leicht nahm jedoch um 4,1% gegenüber dem Vorjahr ab. Diese drei Energieträger machen rund die Hälfte des Endenergieverbrauches aus. Die energetische Verwendung von Industrieabfällen, der Verbrauch von Kohle, Petrolkoks und Heizöl mittel und schwer nahm insgesamt um 0,9% ab. Der Anteil dieser vier Energieträger am gesamten Endenergieverbrauch ist gering (<2%).
Deutliche Verbrauchsanstieg bei den erneuerbaren Energien
Erneuerbare Energieträger ersetzen beim Heizen zunehmend die fossilen Energien. So nahm die Nutzung von Umgebungswärme mit Wärmepumpen um 6,7% zu, ebenso der Verbrauch von Fernwärme (+9,2%). Der erneuerbare Anteil von Fernwärme stieg weiterhin und lag bei 43%. Der Verbrauch von Solarwärme und Energieholz ist hingegen leicht gesunken (-1,5%, bzw. -0,8%). Die direkte Nutzung von Biogas nahm um 0,9% ab. Unter Berücksichtigung des ins Erdgasnetz eingespeisten Biogases (das statistisch unter Gas verbucht wird), ergibt sich ein Anstieg des Biogasverbrauches um 2,7%. Der Anteil erneuerbaren Energieträger am gesamten Endenergieverbrauch steigt kontinuierlich und betrug 2024 29,9%.
Elektrizitätsbilanz 2024
2024 ist der Schweizer Stromverbrauch gegenüber dem Vorjahr um rund 1,4% auf 57,5 TWh gestiegen. Die inländische Stromproduktion (Landeserzeugung) wuchs um rund 11,4% auf den neuen Rekordwert von 81,1 TWh. Dazu trugen insbesondere die Wasserkraftwerke, die mit 48,3 TWh ebenfalls eine Rekordproduktion erzielten (+18,5% gegenüber dem Vorjahr). 2024 stammten 59,6% der Stromproduktion von Wasserkraftwerken (Laufkraftwerke 23,9%, Speicherkraftwerke 35,7%), 28,4% aus Kernkraftwerken und 12,0% aus thermischen und erneuerbaren Stromproduktionsanlagen (thermische Erzeugung 4,4%, Windkraft 0,2% und Photovoltaik 7,4%).
Das Bundesamt für Energie (BFE) ist das Kompetenzzentrum für Fragen der Energieversorgung und der Energienutzung im Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK).
Das BFE schafft die Voraussetzungen für eine ausreichende, krisenfeste, breit gefächerte, wirtschaftliche und nachhaltige Energieversorgung. BFE sorgt für hohe Sicherheitsstandards bei der Produktion, dem Transport und der Nutzung von Energie. Sie schafft die Rahmenbedingungen für einen effizienten Strom- und Gasmarkt sowie eine angepasste Infrastruktur.
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Quelle: Bundesamt für Energie | Publiziert am 19.06.25 | Aktualisiert um 09:54 UhrDie Pressemitteilung Energieverbrauch 2024 leicht gestiegen wurde publiziert von Bundesamt für Energie am 19.06.2025 (Neunzehnter Juni). Die Meldung Energieverbrauch 2024 leicht gestiegen hat die ID News-HLP-16-1821579.
| Bundesamt für Energie BFE (Firmenporträt) | |
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