CSI: Nein zu einer solchen kooperativen Neutralität - Die Schweiz darf ethnische Säuberung nicht hinnehmen




Pressemitteilung



CSI-Schweiz

Pressetitel

CSI: Nein zu einer solchen kooperativen Neutralität - Die Schweiz darf ethnische Säuberung nicht hinnehmen

Verfasser / Quelle

CSI-Schweiz

Publikationsdatum

24.10.2023

Firmenporträt

CSI-Schweiz


- - - - - - - - - - START HELP.CH - PRESSEMITTEILUNG - - - - - - - - - -

24.10.2023, Die ethnisch-religiöse Säuberung der armenischen Christen in Berg-Karabach ist Tatsache. Aserbaidschans Aggression mit Aushungern, Bombardieren, Vertreiben und Geiselnahmen muss geahndet werden. CSI fordert Bundesrat Cassis auf, eine geplante Resolution des UNO-Sicherheitsrats, um drei wesentliche Massnahmen zu ergänzen.


Was die ethnisch-religiöse Säuberung der armenischen Christen in Berg-Karabach betrifft, spricht Frankreichs Aussenministerin Catherine Colonna Klartext: "Aserbaidschan hat den Exodus von über 100.000 Armeniern aus Berg-Karabach geplant und organisiert. Dies sind äusserst schwerwiegende Handlungen, Verbrechen und Vergehen, die nicht ungeahndet bleiben dürfen." Dieser Ansicht ist auch die Menschenrechtsorganisation Christian Solidarity International (CSI).

Nein zu dieser Form der "kooperativen Neutralität"

Trotz mehrfacher Warnungen und dringender Empfehlungen - unter anderem von CSI - ist die Schweiz ihrer Verpflichtung, Völkermord zu verhindern und Opfer zu schützen, nicht nachgekommen. Das kritisiert nun CSI in einem Brief an Bundesrat Ignazio Cassis und das EDA: "Sollte die im Fall von Berg-Karabach nicht wahrgenommene Verantwortung Ihr Konzept der 'kooperativen Neutralität' widerspiegeln, so kann CSI dieses nicht gutheissen."

Die Schweiz muss jetzt aktiv werden

CSI fordert den Aussenminister auf, jetzt aktiv zu werden. Am 11. Oktober unterstützte die Schweiz zusammen mit 33 anderen Staaten im UNO- Menschenrechtsrat in Genf eine Erklärung, in der die UNO aufgefordert wird, ihre Überwachung der Menschenrechtslage in Berg-Karabach zu verstärken. Ergänzend wurde an Aserbaidschan appelliert, "die Rechte und die Sicherheit der in Berg-Karabach verbliebenen Armenier zu gewährleisten und unverzüglich die Voraussetzungen für eine freiwillige, sichere, würdige und dauerhafte Rückkehr derjenigen zu schaffen, die in ihre Heimat zurückkehren möchten".

Die Schweiz soll sich für eine Erweiterung der UNO-Resolution stark machen

Frankreich schlägt eine Resolution im UNO-Sicherheitsrat vor, welche die Entsendung von UNO-Friedenstruppen zur Ablösung der russischen Friedenstruppe fordert. In diesem Zusammenhang schreibt CSI-Präsident John Eibner: "Sollte die von der Schweiz im UNO-Menschenrechtsrat unterzeichnete Erklärung mehr sein als nur eine menschenrechtliche Nebelpetarde zur Verschleierung der geopolitischen Ambitionen künftiger militärischer Partner der Schweiz, dann muss sie drei zusätzliche Forderungen für die bevorstehende Resolution des UNO-Sicherheitsrats zu Berg-Karabach vorschlagen."

Konkret fordert CSI die Aufnahme dieser drei Massnahmen:

1. Sofortige und bedingungslose Freilassung aller armenischen Geiseln.

2. Sofortiger, bedingungsloser Rückzug der aserbaidschanischen Streitkräfte aus dem Gebiet Armeniens und aus Berg-Karabach.

3. Verhängung von Sanktionen gegen die aserbaidschanischen Führer, die für die Planung, Ausführung und Finanzierung der von Frau Colonna erwähnten schweren Verbrechen verantwortlich sind.

Pressekontakt:



Joel Veldkamp, Internationale Kommunikation CSI, 076 258 15 74, joel.veldkamp@csi- int.org (EN)
Rolf Höneisen, Medienverantwortlicher CSI-Schweiz, 044 982 33 77, rolf.hoeneisen@csi- schweiz.ch (DE)



Hinweis: Bei Interesse liefern wir Ihnen gerne Berichte, Statements und Fotos von aus Berg- Karabach vertriebenen Menschen. Viele ältere Personen müssen nun getrennt von ihren Familien leben. Sie trifft der erzwungene Verlust der Heimat besonders hart.



Über CSI-Schweiz

Christian Solidarity International (CSI) ist eine christliche Menschenrechtsorganisation für Religionsfreiheit und Menschenwürde. CSI wurde 1977 in der Schweiz gegründet. CSI konzentrierte sich zunächst auf Öffentlichkeitsarbeit, Interventionen und Proteste, insbesondere in kommunistischen Ländern.

CSI ist in verschiedenen Ländern tätig und befasst sich unter anderem mit folgenden Themen: Verfolgte Christen, Genozid-Warnung, Religiöse Minderheiten, Sanktionen, Sklavenbefreiung, Menschenhandel, Binnen-/Flüchtlingshilfe, Not-/Katastrophenhilfe.

CSI besteht aus einem Dachverein und Filialen in verschiedenen Ländern. Der Sitz des internationalen Dachvereins und der schweizerischen Filiale befindet sich in Binz, ZH.



Quellen:
news aktuell   HELP.ch


- ENDE HELP.CH - PRESSEMITTEILUNG CSI: Nein zu einer solchen kooperativen Neutralität - Die Schweiz darf ethnische Säuberung nicht hinnehmen -

Quelle: news aktuell | Publiziert am 24.10.2023 | Aktualisiert um 08:29 Uhr


Die Pressemitteilung CSI: Nein zu einer solchen kooperativen Neutralität - Die Schweiz darf ethnische Säuberung nicht hinnehmen wurde publiziert von CSI-Schweiz am 24.10.2023 (Vierundzwanzigster Oktober). Die Meldung CSI: Nein zu einer solchen kooperativen Neutralität - Die Schweiz darf ethnische Säuberung nicht hinnehmen hat die ID News-HLP-44-1815426.



Weitere Informationen und Links:

 CSI-Schweiz (Firmenporträt)
 Artikel 'CSI: Nein zu einer solchen kooperativen ...' auf Swiss-Press.com




Air Wick Duftspray Freshmatic Max Seide & Lilienfrische

CHF 10.95 statt 17.80
Denner AG    Denner AG

All in One Tabs Duo

CHF 15.90 statt 19.90
Migros-Genossenschafts-Bund    Migros-Genossenschafts-Bund

Always Normal Gigapack

CHF 8.40 statt 10.00
Coop-Gruppe Genossenschaft    Coop-Gruppe Genossenschaft

Bell BBQ Pulled Beef

CHF 15.50 statt 22.35
Coop-Gruppe Genossenschaft    Coop-Gruppe Genossenschaft

Borotalco Deo Roll-on Original

CHF 8.25 statt 11.90
Denner AG    Denner AG

Crosswave Fahrradschloss Veloschloss

CHF 4.90 statt 9.90
Migros-Genossenschafts-Bund    Migros-Genossenschafts-Bund

Alle Aktionen »
3
13
15
26
31
42
5

Nächster Jackpot: CHF 21'000'000


11
13
14
34
48
7
9

Nächster Jackpot: CHF 38'000'000


Aktueller Jackpot:




Abonnieren Sie unseren News­letter



Newsletter