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Betten Thaler AG: Gift im Bett / Information zur Thematik Schadstoffbelastung in Schaumstoffen








Autor/Erfasser/Quelle
Betten Thaler AG

Publikationsdatum
20.10.2017

Firmenporträt
Firmenporträt Betten Thaler AG


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20.10.2017, Der BASF-Unfall ist bereits etwas aus den Schlagzeilen verschwunden. Als Fachgeschäft sind wir aber weiterhin damit stark konfrontiert und haben deswegen unsere Kundschaft mit einem Schreiben informiert. Wir als Fachgeschäft und Ansprechparter für die KonsumentInnen wünschen uns: Einen unabhängigen Schweizer Matratzenverband, der KonsumentInnen informiert und einheitliche Standards erarbeitet. Viel strengere Schadstoff-Kontrollen insbesondere beim Wareneingang bei den Schweizer Matratzenherstellern. Die heutigen Standards müssen überdacht werden.Eine ausführlichere Berichterstattung und Aufklärung durch die Medien und die KonsumentInnen-Organisationen.

KundInnen-Brief, welcher derzeit an alle KundInnen versandt wird:
Die Nachricht, wonach Matratzen infolge eines BASF-Unfalls potentiell mit Schadstoffen belastet sind, hat mich in den Herbstferien erreicht und Betroffenheit ausgelöst. Es beschäftigt mein Team und mich seitdem stark. Wir haben schnellstmöglich KundInnen, welche möglicherweise betroffen sein könnten, kontaktiert und unzählige Telefonate geführt sowie E-Mails beantwortet.

Sicherheit hat Vorrang
Zur Sachlage: Bei der Herstellung einer Zutat für die Herstellung von TDI-Schaum ist im Werk der BASF ein Unfall passiert. Dies hat zum Teil zu einer erhöhten Schadstoff-Belastung in Schaumstoffen geführt. Der Schaumstoff wird von Schaumstoffproduzenten hergestellt und unseren Herstellern Riposa, Röwa, Roviva und Schramm als eine von vielen Zutaten zugeliefert. Diese fertigen daraus unterschiedliche Arten von Matratzen. Unsere Lieferanten haben sofort Abklärungen über eine mögliche Belastung gestartet.

Die Medienberichte über den Vorfall waren teils widersprüchlich. BASF und gewisse Verbände haben Entwarnung gegeben und eine gesundheitliche Gefährdung der KonsumentInnen ausgeschlossen. Dies reicht uns und unseren Herstellern aber nicht aus, da wird höhere Standards (z.B. Oeko-Tex Standard 100, Klasse 1) verlangen.

Entwarnung
Per heutigem Tag dürfen wir festhalten: Maximal zwei KundInnen sind betroffen mit bereits erhaltener Lieferung (1x Riposa, 1x Roviva) und wurden von uns informiert. Zwei von den Chargen eventuell betroffene Aufträge konnten vor der Auslieferung gestoppt werden. Alle KundInnen, die von uns nicht informiert wurden, können sicher sein, eine einwandfreie Qualität erhalten zu haben.

Längere Lieferzeiten
Die Hersteller sind vorerst mit einem Materialengpass konfrontiert. Leider kommt es deshalb zu längeren Lieferfristen. Wir setzen gemeinsam mit unseren Herstellern alles daran, alle KundInnen-Aufträge zeitnah zu ermöglichen.

Hintergründe - und alles hat zwei Seiten
Der Vorfall rückt die Qualität und die Materialien von Matratzen ins Bewusstsein. Als Fachgeschäft mit über 40 Jahren Tradition setzen wir die aktuellen Geschehnisse in einen grösseren Zusammenhang: Heutige Komfortmatratzen aus Schaumstoff sind ein Quantensprung zu früheren Matratzen. Der darin verwendete Schaumstoff wird ähnlich einem Backverfahren hergestellt. Basis dafür sind neben Erdöl teils auch Pflanzenöle und geringe Mengen an chemischen Zusatzstoffen (vergleichbar mit der Hefe beim Brot). Die Vorteile des Endprodukts sind – im Gegensatz zu den schweren Matratzen von früher – der hohe Komfort, die Hygiene und das geringe Gewicht.

Wir bauen Brücken zwischen Ihnen und unseren Herstellern
Mein Team und ich investieren seit Jahren sehr viel in die Beziehungspflege mit unseren Herstellern. Es ist uns wichtig, die Verantwortungtragenden persönlich zu kennen. Deshalb bevorzugen wir inhabergeführte Familienunternehmen, die persönlich für ihre Qualität einstehen und sich langfristig dem Kundennutzen verpflichten. Alle Schlafsystem-Hersteller bei Betten Thaler fertigen in der Schweiz und in Deutschland. Dank jahrzehntelanger Erfahrung als Händler dürfen wir das Vertrauen der Geschäftsleitungen geniessen und sind gefragt, regelmässig Inputs für Produkte-Entwicklungen zu geben. Dieses gegenseitige Vertrauen kommt genau dann zum Tragen, wenn Fehler passieren, wie bei BASF geschehen.

Ökologie – das ist mir wichtig
Seit Jahren setze ich mich persönlich bei unseren Herstellern für mehr Ökologie ein. So habe ich mich für Bettwaren in Bioqualität und mit Rückverfolgbarkeit bis zur Gänsefarm eingesetzt. Wurde vor 5 Jahren teils darüber gelächelt, ist unsere Branche mehr und mehr „aufgewacht“ und ich hoffe sehr, dass der aktuelle Vorfall die positive Entwicklung in Richtung Ökologie beschleunigt.

sleepgreen – natürlich schlaf ich gut
Aus Überzeugung und einem lange gehegten Traum habe ich mit meinem Team ein einzigartiges, natürliches Bettenfach-Konzept von Grund auf neu entwickelt und 2015 am Pilatusplatz eröffnet (www.sleepgreen.ch). Bei sleepgreen gibt es keine einzige Matratze im Angebot, welches vom BASF-Fall betroffen sein könnte.

Hauptmaterial für das sleepgreen-Matratzen-Sortiment ist der aus dem Gummibaum gewonnene Naturlatex, der als wunderbarer Rohstoff ein Revival erlebt. Auch für die Produktion von Naturlatex braucht es Zusatzstoffe, allerdings andere. Der ökologische Fussabdruck von Naturlatex ist sehr gut, das Material ist mit seiner Punktelastizität und der antistatischen Wirkung ausgezeichnet. Der Nachteil ist hingegen sein hohes Gewicht und ein etwas wärmeres Bettklima. Neben reinen Naturlatex-Matratzen führen wir solche mit Kokosfasern, Rosshaar, Seegras, Kaktusfasern und Roggenstroh.

Bei sleepgreen sind folgende Matratzen-Hersteller im Sortiment: Coco-Mat Lifestyle-Betten und Matratzen aus Griechenland, Elky natürlich Matratzen und Betten aus Österreich, Prolana Fairtrade-Matratzen aus Deutschland, Trinatura Schlafsysteme aus dem Luzerner Hinterland, verda Matratzen aus Deutschland.

Ich werde mich weiterhin aktiv einsetzen für ein menschen- und umweltfreundliches Wirtschaften. Für Ihr Vertrauen danke ich Ihnen zusammen mit meinem Team herzlich.

Bei Fragen oder Anliegen sind wir für Sie da. Hellwache Grüsse Gregor Thaler


Medienkontakt:
Gregor Thaler
Schützenstrasse 2
6003 Luzern
041 240 86 46
Mobile: 079 580 71 95



Über Betten Thaler AG:

Betten Thaler wurde 1974 in Kriens/ Luzern gegründet und ist heute mit dem Fachgeschäft Betten Thaler am Kasernenplatz in Luzern und seit 2015 mit sleepgreen am Pilatusplatz in Luzern vertreten. Mit der neutralen Rückenvermessung, der ehrlichen Beratung und der grosszügigen Schlaf-gut-Garantie zählt das Familienunternehmen zu den führenden Fachgeschäften. In der Zwischenzeit ist Betten Thaler auch anerkannter Partner verschiedener Hotels. Betten Thaler beschäftigt rund 15 Mitarbeitende und wird in 2. Generation von Inhaber Gregor Thaler geführt.



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Quelle: Betten Thaler AG | Publiziert am 20.10.2017 | Aktualisiert um 16:40 Uhr


Weitere Informationen und Links:

 Betten Thaler AG (Firmenporträt)
 Artikel 'Betten Thaler AG: Gift im Bett...'auf Swiss-Press.com
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