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Sandra Mujinga wird Teil der Sammlung des Kunstmuseums St.Gallen

17 Juni 2026 | von Kunstmuseum St. Gallen

Uhr Lesedauer: 2 Minuten


Kunstmuseum St. Gallen
Bildrechte: Kunstmuseum St.Gallen
Fotograf: Peter Tijhuis

Pressetitel

Sandra Mujinga wird Teil der Sammlung des Kunstmuseums St.Gallen

Verfasser / Quelle

Kunstmuseum St. Gallen

Publikation

17.06.2026 | 14:20 Uhr


17.06.2026, Das Kunstmuseum St.Gallen freut sich, den Ankauf der zentralen Installation Skin to Skin (2025) der in Oslo lebenden norwegischen Künstlerin Sandra Mujinga bekanntzugeben. Diese bedeutende Erweiterung der Sammlung wurde durch die grosszügige Unterstützung von SENN Resources, St.Gallen, ermöglicht.


Skin to Skin ist ein herausragendes Schlüsselwerk der Gegenwartskunst, das die internationale Ausrichtung der Sammlung schärft und zugleich ihren Fokus auf gesellschaftlich relevante, vielstimmige Kunstgeschichten präzisiert. Mit dem Erwerb setzt das Kunstmuseum St.Gallen seine neue Sammlungsstrategie fort, den Bestand durch gezielte historische und zeitgenössische Erweiterungen kritisch zu reflektieren und etablierte (kunst)geschichtliche Narrative weiter aufzufächern.

Skin to Skin besteht aus zehn Figuren, von denen eine auf einem verspiegelten Sockel platziert ist, einem verspiegelten Turm sowie einer Tonspur. Ein intensiv changierendes grünes Licht taucht den Raum in eine atmosphärisch verdichtete Szenerie. Skulptur, Klang, Spiegelung und Licht verbinden sich zu einer immersiven Erfahrung.

Inspiriert von Science-Fiction und Afrofuturismus untersucht die Künstlerin Strategien der Tarnung, der Transformation und des Verschwindens. Damit verhandelt sie Bedingungen von Sichtbarkeit, Kontrolle und Selbstrepräsentation. Die Arbeit verweist auf die Flüchtigkeit von Präsenz ebenso wie auf jene Mechanismen, durch die Körper – insbesondere der Schwarze Körper – zugleich exponiert und entzogen werden. Skin to Skin eröffnet so einen eindringlichen, spekulativen Raum zwischen Schutz und Bedrohung, Präsenz und Opazität.

Laut Direktor Gianni Jetzer stärkt das Kunstmuseum St.Gallen mit diesem Ankauf sein Profil als Institution, die mit präzisen zeitgenössischen Positionen aktuelle gesellschaftliche Fragen nachhaltig in die Sammlung einschreibt – und dankt SENN Resources, St.Gallen, für die wegweisende Unterstützung dieses Erwerbs.

Die Präsentation von Skin to Skin im Kunstmuseum St.Gallen ist für das erste Halbjahr 2027 geplant.

Wenn Sie Interesse an einem Interview-Termin haben, melden Sie sich unter kommunikation@kunstmuseumsg.ch

Pressekontakt:

Nadine Sakotic
Leitung Kommunikation
kommunikation@kunstmuseumsg.ch
www.kunstmuseumsg.ch



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Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber. Bildrechte: Kunstmuseum St.Gallen / Fotograf: Peter Tijhuis

Quelle: news aktuell | Publiziert am 17.06.2026 | Aktualisiert um 14:20 Uhr


Über Kunstmuseum St. Gallen:

Das Kunstmuseum St.Gallen geniesst mit seinen attraktiven Wechselausstellungen zeitgenössischer und moderner Kunst internationale Ausstrahlung.

Als Schatzkammer der Ostschweiz beherbergt das Museum eine reiche Sammlung von Gemälden und Skulpturen vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart, die in einer Dauerausstellung gezeigt wird. Das 1877 von Johann Christoph Kunkler im neoklassizistischen Stil errichtete Gebäude lädt ein zum Flanieren durch die Kunst aus Vergangenheit und Gegenwart.

Alt und Neu im Dialog ermöglichen ein abwechslungsreiches Kulturerlebnis, bei dem internationale Wechselausstellungen zu erleben sind oder Meisterwerke der Vergangenheit auf herausragende Vertreter zeitgenössischer Kunst treffen!

Dank einer umfassenden Kunstvermittlung ist das Kunstmuseum St.Gallen ein attraktiver Ort der Begegnung mit Kunst von Gestern und Heute! Die Kunstzone in der Lokremise, die zweite «Spielstätte» des Kunstmuseums, dient als Kulturlabor für zeitgenössische Kunst.

Die unmittelbare Nachbarschaft zu Kinok und Tanz/Theater eröffnet faszinierende inhaltliche Synergien, der rohe Charakter des Innenraumes ermöglicht prozessorientierte Ausstellungen sowie «Artist-in-Residence»-Projekte.


Quellen:
news aktuell   HELP.ch

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