Der Ehrenpreis des Schweizer Filmpreises 2026 geht an Villi Hermann
25 Februar 2026
| von Bundesamt für Kultur (BAK)
Lesedauer: 2 Minuten
Pressetitel
Der Ehrenpreis des Schweizer Filmpreises 2026 geht an Villi Hermann
Verfasser / Quelle
Bundesamt für Kultur
Publikation
25.02.2026 | 09:33 Uhr
25.02.2026, Villi Hermann wird mit dem Ehrenpreis des Schweizer Filmpreises 2026 ausgezeichnet. Der in Luzern
geborene und heute in Lugano lebende Regisseur, Drehbuchautor und Produzent hat das Schweizer
Filmschaffen in seiner über 50-jährigen Karriere massgeblich geprägt. Sein Werk zeichnet sich durch
Mut,
gesellschaftliches Engagement und künstlerische Finesse aus und weist ihn als internationale
Referenz im
Schweizer Filmschaffen aus.
Angetrieben von seinem starken Sinn für soziale Fragen, hat Villi Hermann seine Laufbahn in den 1970er-Jahren mit Filmen an der Grenze zwischen Dokumentation und Fiktion begonnen. Sein erster Langfilm «San Gottardo» (1977) wurde an den Filmfestspielen von Cannes in der Sektion «L’Air du temps» gezeigt und gewann den Silbernen Leoparden des Filmfestivals Locarno. Mit international besetzten Werken wie «Matlosa» (1981), «Innocenza» (1986) und «Bankomatt» (1989) war Villi Hermann in den 1980er-Jahren ein viel beachteter und anerkannter Vertreter des Schweizer Filmschaffens an grossen Festivals weltweit, darunter den Internationalen Filmfestspielen von Venedig und der Berlinale.
1981 gründete Villi Hermann seine Produktionsfirma Imagofilm Lugano und widmete sich zunächst seinen eigenen Filmprojekten. Zugleich engagierte er sich zunehmend für die Förderung junger Talente und begründete so eine wachsende Gemeinschaft von lokalen Filmschaffenden. Seit Ende der 2000er- Jahre unterstützt er gezielt Filmproduktionen des Tessiner Nachwuchses – zum Beispiel von Alberto Meroni, Erik Bernasconi, Niccolò Castelli oder Francesco Rizzi – ein und trägt damit entscheidend zur Entstehung einer «neuen Welle» des Tessiner Films bei.
Der Ehrenpreis für Villi Hermann würdigt das Werk eines bedeutenden Filmemachers und die künstlerische Kraft eines Menschen, der den italienischsprachigen Schweizer Film gestärkt und dessen eigenständige Identität mitdefiniert hat.
Die Preisverleihung
Die Verleihung des Schweizer Filmpreises findet am Freitag, 27. März 2026 im Kongresshaus Zürich statt. Die Ehrung des einheimischen Filmschaffens wird vom Bundesamt für Kultur BAK mit den Partnerinnen SRG SSR und der Association «Quartz» Genève Zürich realisiert und in Zusammenarbeit mit Swiss Films, der Schweizer Filmakademie und den Solothurner Filmtagen organisiert. Weitere Informationen finden Sie auf www.quartz.ch.
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Stv. Leiter Stabsstelle Kommunikation
+41 58 469 69 50
daniel.menna@bak.admin.ch
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Quelle: Bundesamt für Kultur | Publiziert am 25.02.26 | Aktualisiert um 09:33 Uhr
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