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Bayer: DFB und Bayer AG engagieren sich für kranke und behinderte Kinder
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Der Deutsche Fussball-Bund und die Bayer AG werden sich im Rahmen ihres sozialen
Engagements verstärkt für kranke und behinderte Kinder in Deutschland engagieren. Eine
entsprechende Absichtserklärung haben Dr. Theo Zwanziger, der Präsident des DFB, und
Werner Wenning, Vorstandsvorsitzender der Bayer AG, vor dem Länderspiel Deutschland gegen
Südafrika am Samstag in Leverkusen unterzeichnet. Im Fokus des gemeinsamen Engagements
stehen Projekte für die acht deutschen Kinderhospize sowie ein neues Programm zur
Förderung des Fussballs für geistig Behinderte an Schulen und in Ausbildungsstätten.
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Bayer: DFB und Bayer AG engagieren sich für kranke und behinderte Kinder
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Der Deutsche Fussball-Bund und die Bayer AG werden sich im Rahmen ihres sozialen
Engagements verstärkt für kranke und behinderte Kinder in Deutschland engagieren. Eine
entsprechende Absichtserklärung haben Dr. Theo Zwanziger, der Präsident des DFB, und
Werner Wenning, Vorstandsvorsitzender der Bayer AG, vor dem Länderspiel Deutschland gegen
Südafrika am Samstag in Leverkusen unterzeichnet. Im Fokus des gemeinsamen Engagements
stehen Projekte für die acht deutschen Kinderhospize sowie ein neues Programm zur
Förderung des Fussballs für geistig Behinderte an Schulen und in Ausbildungsstätten.
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„Wir freuen uns, dass wir mit der Bayer AG im Rahmen einer gemeinsamen Initiative unsere
Aktivitäten für unverschuldet in Not geratene Menschen forcieren können. Dank der DFB-
Stiftungen Egidius Braun und Sepp Herberger umfasst das soziale Engagement des DFB
bereits seit vielen Jahren eine umfangreiche Palette von Angeboten, besonders für Kinder
und Jugendliche. Ob in Deutschland oder im Ausland – von Bulgarien bis Mexiko konnten wir
gezielt helfen und auf der Schattenseite des Lebens stehenden Menschen neue Hoffnung
vermitteln. Dass wir nun mit der Bayer AG künftig stärker im Bereich Behindertensport
zusammenarbeiten und beide Seiten ihre vielfältigen Erfahrungen einbringen, ist eine
erfreuliche Entwicklung“, erklärte Dr. Theo Zwanziger.
Auch bei Bayer hat das soziale Engagement eine lange Tradition. Derzeit unterstützt der
Konzern 300 Projekte weltweit. In Deutschland gehört er seit über 100 Jahren zu den
größten Förderern des Spitzen-, Breiten- und Behindertensports. Bei den Paralympics, den
Olympischen Spielen für behinderte Menschen, haben Bayer-Athleten bisher 55 Medaillen
gewonnen. Kein Wunder, dass Leverkusen zu den Stützpunkten des Behindertensports in der
Bundesrepublik gehört. „Wir wollen unsere Kompetenz im Bereich des Behindertensports in
die Arbeit des DFB einfliessen lassen, um den Fussball auch für geistig behinderte
Menschen als Freizeitbeschäftigung und sportliche Aktivität zur Gesunderhaltung attraktiv
zu machen“, sagte Werner Wenning. Dazu sollen langfristig Partnerschaften zwischen Förder-
Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen und Fußballvereinen aufgebaut werden. Zum
Start wird der TSV Bayer 04 Leverkusen eine Kooperation mit einer Ausbildungsstätte
initiieren, um erste Erfahrungen zu sammeln. Unter der fachlichen Expertise erfahrener
Behindertensport-Trainer von Bayer sollen gesunde Jugendliche aus dem Verein für die
sportliche Zusammenarbeit mit behinderten Jugendlichen begeistert werden, um auch das
soziale Miteinander von Behinderten und Nicht-Behinderten zu fördern. Die Ergebnisse
werden ausgewertet und aufbereitet, um das Modell ab Mitte des kommenden Jahres auf viele
Regionen und Vereine in Deutschland zu übertragen.
Im zweiten Teil des Engagements von DFB und Bayer stehen Kinder mit lebensverkürzenden
Krankheiten im Mittelpunkt. Derzeit sind in Deutschland mehr als 20.000 Kinder und
Jugendliche lebensbedrohlich erkrankt – pro Jahr sterben rund 5.000 dieser jungen
Patienten. Einrichtungen der ambulanten und stationären Kinderhospizarbeit unterstützen
diese jungen Menschen und ihre Angehörigen während der oft langen Zeit unter extremer
körperlicher und seelischer Belastung. Gemeinsames Ziel ist es, diesen Betroffenen und
ihren Familien zu helfen. So engagieren sich der Deutsche Fussball-Bund innerhalb der
Kampagne „Kinderträume 2011“ wie auch Bayer über seinen Bundesligisten Bayer 04
Leverkusen im Kinderhospiz Balthasar in Olpe, der 1997 gegründeten ersten Institution
dieser Art in Deutschland.
Inzwischen gibt es acht Kinderhospize in der Bundesrepublik. Im Rahmen des Projektes soll
die Unterstützung auch auf die anderen Kinderhospiz-Einrichtungen übertragen werden. Das
mit einem Tabu belegte Thema lebensbegrenzender Erkrankungen bei Kindern wollen die
Partner durch die grosse Strahlkraft des Fußballs einer breiten Öffentlichkeit bekannt
machen. Zentrale Botschaft: Ein Kinderhospiz ist nicht ausschliesslich ein Ort der
Trauer, sondern vor allem ein Ort des Lebens. Und auch der Träume. „Solche Träume möchten
wir den kranken Kindern gerne erfüllen“, erläutert Theo Zwanziger. „Sei es das
Zusammentreffen mit einem Fußballstar, den die Kinder immer schon einmal hautnah treffen
wollten, ein Elfmeterschießen gegen einen Nationaltorwart oder ein Nachmittag bei einem
spannenden Spiel im Stadion.“
Deshalb sind schon kurzfristig Spiel- und Erlebnistage mit prominenten Fußball-Stars
geplant, aber auch Einladungen der kranken Kinder zusammen mit ihren Eltern und
Geschwistern zu Bundesliga- und Länderspielen sowie die mediale Unterstützung der
Hospizarbeit und finanzielle Zuwendungen im Rahmen der Kampagne „Kinderträume 2011“. „Als
Höhepunkt des ersten Projektjahres werden wir einen grossen Fussball-Aktionstag im Umfeld
der Leverkusener BayArena ausrichten“, kündet Werner Wenning an. „Dazu werden wir kranke
Kinder mit ihren Familien einladen – in der Hoffnung, die Kinder und auch ihre Eltern für
kurze Zeit von dem gemeinsamen Leid abzulenken.“
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Ueber Bayer AG:
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